„In der Tat, ich hätte es nicht erwartet ... nach allem ... nach allen freundschaftlichen Beziehungen ... und schließlich – Lisaweta Prokofjewna ...“
„Nein, pfui, nein, wie kann man nur so!“ rief Adelaida im Unwillen über ihre Eltern aus, trat schnell auf den Fürsten zu und reichte ihm die Hand.
Mit müdem, verlorenem Blick lächelte der Fürst sie an, vielleicht ohne sie zu sehen. Plötzlich drang ein heißes, schnelles Geflüster an sein Ohr.
„Wenn Sie diese erbärmlichen Menschen nicht sogleich hinauswerfen lassen, werde ich mein ganzes Leben, mein ganzes Leben lang nur Sie allein hassen!“
Es war Aglaja; sie war wie rasend, wie außer sich; doch noch bevor der Fürst sie ansehen konnte, hatte sie sich schon von ihm abgewandt. Übrigens gab es niemanden mehr hinauszuwerfen: Hippolyt war von seinen Freunden inzwischen in den Wagen gehoben worden – in diesem Augenblick fuhren sie bereits davon.
„Nun, gedenken Sie sich noch lange hier aufzuhalten, Iwan Fedorowitsch? Was meinen Sie?“ fragte Lisaweta Prokofjewna.
„Tja, ich, mein Freund ... ich-ch ... bin selbstverständlich sofort bereit ... Lieber Fürst ...“
Der General streckte doch noch seine Hand aus, um sich vom Fürsten zu verabschieden, wartete aber nicht, bis der Fürst, der ihn nur zerstreut ansah, ihm gleichfalls die Hand reichte, sondern eilte seiner Gemahlin nach, die soeben zornig und rauschend die Treppe hinunterstieg. Adelaida, deren Bräutigam und Alexandra verabschiedeten sich herzlich vom Fürsten, desgleichen Jewgenij Pawlowitsch, der als einziger seine heitere Stimmung bewahrt hatte.
„Sehn Sie, da habe ich doch recht gehabt! Schade nur, daß auch Sie Ärmster jetzt darunter zu leiden haben!“ sagte er halblaut mit dem gewinnendsten Lächeln zum Fürsten gewandt – vielleicht aber lag dennoch ein wenig Spott in diesem Lächeln.
Aglaja ging fort, ohne sich zu verabschieden.