„Daß du deinen Fuß jetzt nicht mehr über meine Schwelle setzt!“ Lisaweta Prokofjewna fuhr, bleich vor Zorn, vom Stuhle auf. „Daß du mir nie im Leben mehr unter die Augen kommst!“
„Aber nach drei Tagen werden Sie doch selbst kommen und mich zu sich auffordern ... Nun, schämen Sie sich denn nicht? Das sind doch Ihre besten Gefühle, weshalb verleugnen Sie sie? Damit quälen Sie sich doch nur selbst.“
„Ich sterbe eher – als daß ich zu dir komme! Auch deinen Namen werde ich vergessen!! Hab’ es schon!!!“
Und fast rasend vor Zorn wandte sie sich zur Treppe.
„Mir ist ja ohnehin verboten, Ihr Haus zu besuchen!“ rief ihr der Fürst nach.
„Wa–as? Wer hat’s dir verboten?“
Wie mit der Nadel gestochen, fuhr sie zusammen und im Augenblick kehrte sie sich zurück.
Der Fürst war etwas unschlüssig: er fühlte, daß er sich unbedacht verraten hatte.
„Wer hat es dir verboten?“ fuhr ihn Lisaweta Prokofjewna in höchster Empörung an.
„Aglaja Iwanowna ...“