Der Fürst erschrak und sann eine Weile nach.
„Nein, das ist nicht wahr,“ sagte er entschieden, „Sie haben sich das alles jetzt hier ausgedacht.“
„Sie sind wirklich ausnehmend höflich. So hören Sie denn: er hat sich sehr gebessert und liebt mich mehr als sein Leben. Er hat vor meinen Augen seine Hand verbrannt, nur um mir zu beweisen, daß er mich mehr als sein Leben liebt.“
„Seine Hand verbrannt?“
„Ja, seine Hand. Glauben Sie’s, oder glauben Sie’s nicht, mir ist es gleich.“
Der Fürst schwieg wieder. Es war nicht der geringste Scherzton aus Aglajas Stimme herauszuhören.
„Wie, hat er denn eine Kerze mitgebracht, wenn es hier geschehen sein soll? Anders kann ich es mir gar nicht vorstellen ...“
„Ja ... eine Kerze. Was ist denn dabei so unwahrscheinlich?“
„Eine ganze Kerze oder ... eine im Leuchter?“
„Nun ja ... nein ... eine halbe Kerze, einen Lichtstumpf ... eine ganze Kerze, – gleichviel, hören Sie auf! ... Und auch eine Streichholzschachtel hat er, wenn Sie wollen, mitgebracht. Er hat hier die Kerze angezündet und eine ganze halbe Stunde lang den Finger in die Flamme gehalten. Klingt denn das so unmöglich?“