„Nein! Ich jage ihn hinaus!“ schrie Ganjä wütend, doch gleichsam erfreut darüber, daß er seinem Ärger freien Lauf lassen konnte und ein anderes Objekt gefunden hatte.
„Damit wäre nichts gewonnen, im Gegenteil, er würde dann noch zu Gott weiß wem gehen, um über uns zu klatschen, wie er es gestern schon getan hat.“
„Wie – was gestern? Was heißt das, was hat er gestern getan? Ist er etwa ...“ fragte Ganjä plötzlich sehr erschrocken.
„Ach, mein Gott, weißt du es denn noch nicht?“ unterbrach ihn Warjä.
„Wie ... was ... ist es denn wirklich möglich, daß er dort war?“ rief Ganjä außer sich vor Scham und Unwillen. „Gott, du kommst ja von dort her! Was hast du denn erfahren? Ist der Alte dort gewesen? War er? oder war er nicht?“
Ganjä stürzte zur Tür. Warjä lief ihm nach und packte ihn am Arm.
„Was tust du? Wohin gehst du? Wenn du ihn jetzt hinauswerfen willst, um so schlimmer, er wird überall herumgehen, allen wird es bekannt werden! ...“
„Was hat er dort angerichtet? Was hat er gesprochen?“
„Ja, das wußten sie selbst nicht zu sagen, haben ihn offenbar gar nicht verstanden; er hat sie nur alle erschreckt. Gekommen war er zu Iwan Fedorowitsch, – traf ihn nicht zu Hause; verlangte nach Lisaweta Prokofjewna. Bat sie zuerst um Protektion: er suche einen Dienst, sagte er, sie möge ihm eine Stelle verschaffen; darauf hat er sich über uns beklagt, über mich, über meinen Mann, besonders aber über dich ... Wer weiß, worüber er noch alles gesprochen hat.“
„Und das konntest du nicht mehr erfahren?“ schrie Ganjä hysterisch, fast kreischend auf.