„Wohin wollen Sie? Das ist doch ein fremdes Haus!“
Doch der General ließ sich nicht aufhalten, setzte sich auf eine Stufe der Treppe und zog Koljä immer noch näher zu sich heran.
„Beug’ dich zu mir!“ murmelte er. „Ich werde dir alles sagen ... die Schmach ... beug’ dich ... dein Ohr ... ich will dir ins Ohr sagen ...“
„Aber was denn!“ rief Koljä unsäglich erschrocken, hielt aber doch sein Ohr hin.
„Le roi de Rome ...“ flüsterte der General, der am ganzen Körper zu zittern schien.
„Was? ... Was wollen Sie mit dem roi de Rome ... Was?“
„Ich ... ich ...“ flüsterte wieder der General, immer schwerer sich auf die Schulter seines lieben Knaben stützend, „ich ... will ... ich werde dir ... alles, Marja, Marja ... Petrowna Ssu-ssu-ssu ...“
Koljä fuhr zurück, ergriff den Vater an den Schultern und starrte ihm bleich vor Schreck ins Gesicht, das plötzlich purpurrot wurde, während die Lippen sich blau färbten. Ein krampfhaftes, zitterndes Zucken lief über seine Züge. Plötzlich senkte sich der Oberkörper und sank immer schwerer auf Koljäs stützende Arme.
„Schlag!“ schrie plötzlich Koljä laut über die ganze Straße, nachdem er endlich erraten, was geschehen war.