„Wie? Auch du bist hier, Fürst?“ sagte Rogoshin zerstreut, wenn auch offenbar verwundert über dieses Wiedersehen. „Und immer noch in diesen Gamaschen ... a–ach!“ seufzte er gequält, indem er den Blick wieder Nastassja Filippowna zuwandte und sich immer näher zu ihr, die ihn wie ein Magnet anzog, vorbeugte.

Nastassja Filippowna betrachtete die Eingetretenen gleichfalls mit unruhiger Neugier.

Endlich kam Ganjä zur Besinnung.

„Aber erlauben Sie, was hat denn das zu bedeuten?“ begann er laut, sich vornehmlich an Rogoshin wendend, während er mit strengem Blick die Eingetretenen maß. „Ich dächte, Sie sind nicht in einen Stall eingetreten, hier sind meine Mutter und Schwester!“

„Das sehen wir, daß hier Mutter und Schwester sind,“ preßte Rogoshin durch die Zähne hervor.

„Das sehen wir doch, daß hier Mutter und Schwester sind!“ wiederholte wie ein Echo Lebedeff, um den Worten Rogoshins mehr Nachdruck zu verleihen.

Der Mann mit den Fäusten glaubte wahrscheinlich, daß der Augenblick gekommen sei, und brummte irgend etwas.

„Aber, was soll denn das?“ Ganz plötzlich erhob Ganjä die Stimme, wie aus der Pistole geschossen, und diese Plötzlichkeit machte einen unangenehmen Eindruck, wie etwas, das nicht am Platz ist. „Erstens bitte ich Sie, von hier fortzugehen und in den Salon einzutreten ... Und dann bitte ich Sie, mich wissen zu lassen, mit wem ...“

„Seht doch, er erkennt uns nicht!“ sagte Rogoshin mit boshaftem Spottlächeln, ohne sich von der Stelle zu rühren. „Hast du denn Rogoshin nicht erkannt?“

„Ich–ch, allerdings, ich glaube mit Ihnen irgendwo einmal zusammengekommen zu sein, aber ...“