„Ich ... ich ...“ stammelte Stepan Trophimowitsch.

In diesem Augenblick trat der Diener ein.

„So schnell wie möglich ein Tasse Kaffee! Und die Equipage soll warten!“

„Mais chère et excellente amie ... dans quelle inquiétude![89] ...“ rief Stepan Trophimowitsch unsicher aus.

„Ach, französisch, französisch!“ Marja Timofejewna klatschte in die Hände vor Vergnügen. „Gleich merkt man, daß man in vornehmer Gesellschaft ist!“ Und sie schickte sich mit Entzücken an, dem französischen Gespräche zuzuhören.

Warwara Petrownas Augen ruhten auf ihr mit Befremden, ja, mit Entsetzen.

Wir schwiegen alle und warteten ungewiß auf irgendeine Lösung oder Erklärung. Schatoff erhob kein einziges Mal seinen gesenkten Kopf und Stepan Trophimowitsch schaute so erschrocken drein, als trüge er die Schuld an allem. Ich selbst blickte auf Lisa, die fast neben Schatoff saß. Lisa wiederum sah gespannt bald auf Warwara Petrowna, bald auf die Lahme: um ihre Lippen zuckte ein Lächeln, kein gutes Lächeln, – und Warwara Petrowna bemerkte es wohl. Währenddessen ließ Marja Timofejewna es sich gut gefallen: sie betrachtete entzückt und ohne jede Befangenheit die Möbel, die Teppiche, die Bilder an den Wänden, die alte gemalte Decke, die große Bronzestatue in der Ecke, die Porzellanlampe, die Albums und die Nippsachen auf dem Tisch.

„Ach, auch du bist hier, Schatuschka!“ rief sie plötzlich, lustig lachend, aus. „Denk nur, ich seh’ dich schon lange und sag’ mir: das kann er doch nicht sein! Wie soll der wohl hierher kommen?“

„Sie kennen diese Dame?“ fragte Warwara Petrowna sofort, sich zu Schatoff wendend.

„Ja,“ sagte Schatoff leise und brummig wie immer – rückte dabei auf seinem Stuhle einmal hin und her, blieb aber sitzen.