„Was wissen Sie denn von ihr? Etwas schneller, wenn ich bitten darf!“

„Ja, was denn ...“ er stockte und lächelte unnötigerweise. „Sie sehen doch selbst ...“

„Was sehe ich? Aber so reden Sie doch!“

„Sie wohnt in demselben Hause, in dem ich wohne ... mit ihrem Bruder ... einem Offizier.“

„Nun, und?“

Schatoff stockte wieder. „Wozu davon sprechen,“ knurrte er schließlich und verstummte endgültig – und wurde sogar rot.

„Natürlich, von Ihnen kann man ja auch nicht mehr erwarten!“ Warwara Petrowna wandte sich unwillig von ihm ab. Sie begriff, daß hier alle etwas Bestimmtes wußten und nur deshalb nicht auf ihre Fragen antworteten, weil sie es ihr verheimlichen wollten.

Der Diener trat wieder ein, mit der bestellten Tasse Kaffee auf silbernem Teebrett, und präsentierte sie auf Warwara Petrownas Wink Marja Timofejewna.

„Meine Liebe, Sie werden kalt gehabt haben! Trinken Sie etwas Heißes, das wird Sie erwärmen.“

„Merci.“ Marja Timofejewna nahm die Tasse – platzte aber plötzlich laut darüber aus, daß sie dem Diener „merci“ gesagt hatte. Da sie jedoch gleichzeitig einen wütenden Blick Warwara Petrownas auffing, erschrak sie und stellte schnell die Tasse auf den Tisch.