„Warum zwei?“ von Lembke blieb vor ihm stehen.

„Na so, damit man Sie respektiere, ist eine zu wenig. Sie brauchen unbedingt zwei.“

Andrei Antonowitsch verzog das Gesicht.

„Sie ... Sie erlauben sich, weiß Gott, schon etwas zu viel, Pjotr Stepanowitsch. Sie mißbrauchen meine Güte, um mir Anzüglichkeiten zu sagen, und spielen dabei immer noch so irgend einen bourru bienfaisant[115] ...“

„Na, das schon, wie Sie wollen,“ meinte Pjotr Stepanowitsch, „aber Sie bahnen uns trotzdem den Weg und bereiten unseren Erfolg vor.“

„Wen meinen Sie mit diesen ‚uns‘ und was ist das für ein ‚Erfolg‘?“ von Lembke blieb erstaunt wieder vor ihm stehen, doch eine Antwort erhielt er diesmal nicht.

Als Julija Michailowna den Bericht über dieses Gespräch vernommen hatte, war sie abermals äußerst ungehalten.

„Aber ich kann doch nicht deinen Favorit wie einen Untergebenen traitieren!“ verteidigte sich von Lembke. „Und noch dazu, wenn wir unter vier Augen sind ... Ich konnte mich versprechen ... aus gutem Herzen ...“

„Aus leider etwas schon zu gutem! – Ich wußte außerdem nicht, daß du eine Sammlung von Flugschriften hast. Habe doch die Güte, sie mir zu zeigen.“

„Aber ... er ... er hat sie mitgenommen, auf einen Tag ... er bat mich.“