„Herrgott, Allmächtiger!“ seufzte das Volk und bekreuzte sich. „Sichtbares Zeichen! Großer Gott!“

„Versüßen Sie zuerst Ihr Herz mit Güte und Barmherzigkeit und dann kommen Sie wieder, um über Ihre eigenen Kinder zu klagen, über Ihr eigenes Fleisch und Bein – das soll, glaube ich, wohl all dieser Zucker bedeuten,“ sagte leise, doch selbstzufrieden der dicke Mönch, der diesmal keinen Tee bekommen hatte, und der es nun aus gereizter Eigenliebe auf sich nahm, die Handlungsweise zu deuten.

„Was fällt dir ein?“ ärgerte sich die Witwe. „Haben sie mich doch mit Gewalt ins Feuer ziehen wollen, als es bei Worchischins brannte? Sie haben mir auch eine tote Katze in meinen Kasten gelegt, sind überhaupt zu jeder Gemeinheit bereit ...“

„Jage sie hinaus, hinaus!“ rief plötzlich Semjon Jakowlewitsch, mit den Armen fuchtelnd.

Der Kirchendiener und der Knabe kamen sofort in den vorderen Teil des Zimmers, der erstere nahm die Frau bei der Hand und führte sie hinaus, während sie sich in einem fort nach ihren Zuckerhüten, die der Knabe nachschleppte, umsah.

„Nimm einen wieder zurück!“ befahl Semjon Jakowlewitsch dem bei ihm gebliebenen Kontordiener, der ihnen denn auch sofort nacheilte. Nach kurzer Zeit kamen alle drei mit dem einen Zuckerhut wieder zurück; so hatte die Witwe schließlich nur drei bekommen.

„Semjon Jakowlewitsch,“ ertönte plötzlich eine Stimme an der Tür, „ich habe im Traum einen Vogel gesehen, einen Häher, er stieg aus dem Wasser auf und flog ins Feuer. Was bedeutet das, Väterchen?“

„Frost!“ sagte Semjon Jakowlewitsch.

„Semjon Jakowlewitsch, warum antworten Sie mir denn gar nicht? Ich interessiere mich doch schon so lange für Sie!“ begann wieder unsere junge Dame.

„Frage!“ Semjon Jakowlewitsch wies auf den knienden Gutsbesitzer, ohne sie zu beachten.