„Mein eigener Wille.“

„Wie, was?“

„Derselbe Wille.“

„Das heißt, wie ist denn das zu verstehen?! Bedeutet das, daß Sie noch denselben Willen haben?“

„Ja, das bedeutet das. Nur eine Abmachung war nicht dabei und ist nie gewesen, und ich habe mich mit nichts gebunden. Es war nur mein Wille und ist auch jetzt nur mein Wille.“

Kirilloff sprach schroff und widerwillig.

„Na, schön, dann meinetwegen bloß Ihr Wille, wenn dieser Wille sich nur nicht verändert!“ Pjotr Stepanowitsch setzte sich wieder, augenscheinlich befriedigt. „Sie ärgern sich über Worte. In der letzten Zeit sind Sie ganz besonders reizbar geworden. Darum habe ich es auch vermieden, Sie zu besuchen. War übrigens immer überzeugt, daß Sie nicht treulos sein würden.“

„Ich mag Sie gar nicht, aber Sie können ganz überzeugt sein! Wenn ich auch Treue oder Untreue nicht anerkenne.“

„Aber, wissen Sie, einstweilen ...“ Pjotr Stepanowitsch regte sich doch wieder auf, „man muß doch vernünftig darüber reden, damit keine Mißverständnisse entstehen. Die ganze Sache verlangt eben Bestimmtheit. Sie aber haben mich wirklich stutzig gemacht. Darf ich sprechen?“

„Sprechen Sie,“ sagte Kirilloff, blickte ihn aber nicht an, sondern sah in die Ecke.