Er nahm seinen Hut und sie verließen sogleich das Haus.
„Sie lachen schon im voraus über die ‚Unsrigen‘?“ fragte Pjotr Stepanowitsch lustig scharwenzelnd, indem er bald versuchte, neben seinem Begleiter auf dem schmalen Fußsteig zu gehen, bald wiederum auf der schmutzigen Fahrstraße lief, denn Stawrogin bemerkte es nicht, daß er in der Mitte des Fußsteiges ging und folglich den ganzen Platz mit seiner Person einnahm.
„Ich lache durchaus nicht,“ antwortete Nicolai Wszewolodowitsch laut und heiter. „Ich bin im Gegenteil überzeugt, daß Sie dort die ernstesten Leute haben.“
„‚Die ernsten Dummköpfe‘, wie Sie sich einmal auszudrücken beliebten.“
„Es gibt nichts Lustigeres, als manch einen ernsten Dummkopf.“
„Ah, Sie denken an Mawrikij Nicolajewitsch! Bin überzeugt, daß er zu Ihnen gekommen war, um seine Braut abzutreten – wie? Das habe ich ihm indirekt eingeblasen, wenn Sie es wissen wollen! Und wenn er sie nicht abtreten will, so nehmen wir sie eigenmächtig – wie?“
Pjotr Stepanowitsch wußte natürlich, was er wagte, wenn er sich solche Reden erlaubte; doch lieber wagte er schon alles, als daß er die Ungewißheit noch länger ertrug. Nicolai Wszewolodowitsch aber lachte nur.
„Und Sie beabsichtigen immer noch, mir zu helfen?“ fragte er.
„Sobald Sie rufen. Aber wissen Sie auch, daß es einen anderen, noch viel besseren Weg gibt?“
„Ich kenne Ihren Weg.“