Diese Wendung kam für Pjotr Stepanowitsch so unerwartet, daß er im Augenblick nicht wußte, was er sagen sollte.
„Aber ich bitte Sie, ich ... ja, was denn! ... ich habe doch immer ...“
„Niemals, niemals, niemals haben Sie ihm Gerechtigkeit widerfahren lassen!“
„Eine Frau kann man doch nie auskennen!“ brummte Pjotr Stepanowitsch mit einem eigentümlichen Spottlächeln.
„Das ist der gerechteste, der feinfühlendste Mensch! Der beste, der gütigste von allen!“
„Aber ... ich bitte Sie, ich ... wieso, ich habe doch immer – namentlich in betreff der Güte ... habe ich ihm immer ...“
„Nein, niemals! Aber lassen wir das. Ich bin schlecht für ihn eingetreten. Und vorhin hat diese Jesuitin, die Adelsmarschallin, auch einige sarkastische Bemerkungen wegen gestern fallen lassen.“
„Oh, der ist es jetzt nicht mehr ums Gestrige zu tun, die hat von heute genug! Aber machte es Ihnen denn wirklich etwas aus, wenn sie nicht auf den Ball käme? Denn natürlich wird sie nicht kommen, nachdem sie selbst in einen solchen Skandal verwickelt worden ist! Möglich, daß sie nicht schuld ist, aber die Reputation ist doch hin: schmutzige Hände!“
„Was heißt das? ... ich verstehe nicht, – warum schmutzige Hände?“ Julija Michailowna sah ihn verständnislos an.
„Das heißt, ich will ja nichts behaupten, aber die ganze Stadt läutet es schon aus, daß sie die Geschichte begünstigt habe.“