„Nein, das bin nur ich,“ sagte Pjotr Stepanowitsch, der sich nun von neuem und diesmal gleich bis zur Hälfte durch die Tür schob. „Guten Tag, Lisaweta Nicolajewna; auf alle Fälle wünsche ich einen guten Morgen. Wußte ich’s doch, daß ich Sie beide in diesem Saal antreffen würde. – Ich bin wirklich nur auf einen Augenblick gekommen, Nicolai Wszewolodowitsch, – bin um jeden Preis hergeeilt, nur auf ein paar Worte ... die allernotwendigsten ... nur ein paar Wörtchen!“

Stawrogin ging, aber nach drei Schritten kehrte er zu Lisa zurück.

„Wenn du jetzt gleich etwas erfahren wirst, Lisa, so wisse: ich bin schuld!“

Sie fuhr zusammen und sah ihn scheu an; doch er ging schnell hinaus.

II.

Das Zimmer, in das sich Pjotr Stepanowitsch zurückzog, war ein großes ovales Vorzimmer. Bis zu seinem Erscheinen hatte der alte Diener Alexei Jegorytsch hier gesessen, den hatte er aber jetzt weggeschickt.

Nicolai Wszewolodowitsch schloß die Saaltür hinter sich und blieb in Erwartung stehen. Pjotr Stepanowitsch sah ihn schnell und prüfend an.

„Nun?“

„Das heißt, wenn Sie es schon wissen sollten –“ begann Pjotr Stepanowitsch eilig und als wolle er mit den Augen Stawrogin in die Seele springen, „so ist selbstverständlich niemand von uns schuld daran, besonders nicht Sie, denn es ist nur ein zufälliges Zusammentreffen ... eine Reihe von Zufällen ... mit einem Wort, juridisch kann man Ihnen nichts anhaben, und ich bin nur gekommen, um Sie zu benachrichtigen.“

„Sie sind verbrannt? Ermordet?“