Ich errötete.
„Ach, bitte verzeihen Sie, ich wollte durchaus nicht dieses Wort sagen, es ist nichts Komisches dabei, sondern nur so ...“ Und auch sie errötete verwirrt. „Übrigens, ich sehe nicht ein, warum sich da jemand dessen schämen soll, daß er ein wertvoller Mensch ist, nicht wahr? – Aber jetzt müssen wir gehen, Mawrikij Nicolajewitsch. Stepan Trophimowitsch, daß Sie in einer halben Stunde bei uns sind! O Gott, wie viel wir uns zu erzählen haben! Jetzt bin ich Ihre Vertraute, in allen Dingen, hören Sie, in allen Dingen!“
Stepan Trophimowitsch erschrak sofort.
„O, Mawrikij Nicolajewitsch weiß alles, vor ihm brauchen Sie sich nicht zu genieren.“
„Mais,[54] was weiß er denn?“
„Aber warum tun Sie denn so?“ rief sie erstaunt. „Ah, so ist es also wahr, daß man es uns verheimlichen will? Ich wollte es nicht glauben! Dascha wird gleichfalls versteckt. Tante ließ mich vorhin auch nicht zu Dascha gehen, sie sagte, sie habe Kopfschmerzen.“
„Aber ... aber wie haben Sie es denn erfahren können?“
„Mein Gott, so wie alle! Als ob dazu viel gehört!“
„Ja, wissen es denn wirklich schon alle? ...“
„Wie denn nicht? Mama, das ist wahr, die hat es zuerst durch Aljona Frolowna, meine Kinderfrau, erfahren, und der hat es Ihre Nastassja schleunigst erzählt. Sie haben es doch Nastassja gesagt? Sie sagt wenigstens, Sie hätten es ihr selbst mitgeteilt.“