Ssofja Matwejewna verstummte plötzlich und schaute hilflos drein.
„Hiervon verstehe ich schon gar nichts mehr zu erzählen,“ stotterte sie, dem Weinen nahe. „Und ich habe auch nichts davon verstanden.“
„Das lügst du. Nichts verstehen, das konntest du gar nicht.“
„Von einer schwarzhaarigen vornehmen Dame sprach er lange,“ sagte Ssofja Matwejewna schließlich zögernd und errötete entsetzlich, da es ihr plötzlich auffiel, wie wenig Warwara Petrowna mit ihrem viel helleren Haar jener geschilderten schwarzhaarigen Schönheit glich.
„Von einer Schwarzhaarigen? – Was erzählte er denn? Sprich!“
„Er ... er erzählte, wie diese vornehme Dame schon ganz furchtbar in ihn verliebt gewesen wäre, zwanzig Jahre lang, und wie sie immer nicht gewagt hätte, es ihm zu sagen, und ... und wie sie sich vor ihm geschämt hat, denn sie war schon gar zu dick ...“
„Dieser Esel!“ sagte Warwara Petrowna nachdenklich, doch überzeugt vor sich hin.
Ssofja Matwejewna war nun wirklich schon am Weinen.
„Ich weiß hiervon gar nichts mehr zu erzählen, denn ich war selbst in großer Angst um ihn und habe auch gar nichts verstanden, da er doch ein Mensch von so großem Verstande ist ...“
„Über seinen Verstand zu urteilen steht nicht so einer Krähe zu, wie du eine bist. Hat er bei dir angehalten?“