Ssofja Matwejewna erzitterte.
„Ha! er sich in dich verliebt? – Sprich!“ herrschte Warwara Petrowna sie an. „Hat er bei dir angehalten?“
„Beinah hörte es sich wirklich so an,“ brachte sie aufschluchzend hervor ... „Nur habe ich das alles gar nicht beachtet, denn er war doch krank,“ fügte sie hinzu und sah mit festem Blick auf.
„Wie heißt du?“
„Ssofja Matwejewna.“
„Nun, dann wisse, Ssofja Matwejewna, daß dieser Mensch das erbärmlichste, leerste Menschlein ist ... Mein Gott, mein Gott! Du hältst mich wohl für eine Nichtswürdige?“
Die riß die Augen auf.
„Für eine Nichtswürdige, eine Tyrannin, die sein Leben zerstört hat?“
„Wie kann denn das sein, wenn Sie jetzt doch selbst weinen!“
Tatsächlich standen Warwara Petrowna Tränen in den Augen.