„Es ist wahrscheinlich nur Krankheit, wenn es auch ...“
„Wenn es auch was?“
„Wenn es auch Teufel zweifellos gibt, doch kann man sie sehr verschieden auffassen.“
„Ich werde Ihnen sagen, warum Sie vorhin Ihren Blick senkten,“ unterbrach ihn Stawrogin mit gereiztem Spott. „Sie schämten sich für mich, weil ich – an den Teufel glaube, doch unter dem Anscheine, daß ich selbst nicht glaube, Ihnen schlau die Frage stellte: gibt es ihn in Wirklichkeit oder nicht?“
Tichon lächelte unbestimmt.
„Und wissen Sie, es steht Ihnen durchaus nicht, wenn Sie die Augen niederschlagen: es ist unnatürlich, geziert und lächerlich. Und um Ihnen in der Grobheit Genüge zu tun, werde ich Ihnen sofort vollkommen ernst und unverschämt die ganze Wahrheit sagen: ja, ich glaube an den Teufel, glaube kanonisch an ihn, an den Teufel als Persönlichkeit, nicht als Allegorie, und ich brauche überhaupt niemanden zu fragen oder etwas über ihn erfahren zu wollen, – da haben Sie alles! Sie müssen jetzt sehr froh sein ...“
Nervös, unnatürlich lachte er auf.
Tichon blickte ihn mit einem weichen, beinahe ein wenig schüchternen Blick fast neugierig an.
„Glauben Sie an Gott?“ warf ihm plötzlich Stawrogin die Frage zu.
„Ich glaube.“