Ich antwortete ihm darauf so gut wie nichts Bestimmtes, tat aber, als erwöge ich den Vorschlag, und sagte schließlich, ich würde darüber noch „nachdenken“. Dann beeilte ich mich, fortzukommen. Die Sache wurde verwickelter. Ich fuhr schnell zu Wassin, den ich zum Glück zu Hause traf.
„Ah, auch Sie!“ sagte er rätselhaft, als er mich erblickte.
Ich schenkte diesem Ausruf weiter keine Beachtung, sondern erzählte ihm gleich diese letzte Geschichte mit Stebelkoff. Er war sichtlich verdutzt, doch verlor er deshalb keinen Augenblick seine Kaltblütigkeit. Er fragte mich eingehend nach den Einzelheiten, und ich mußte ihm alles ganz ausführlich wiedergeben.
„Ist es nicht doch möglich, daß Sie ihn falsch verstanden haben?“
„Nein, ich habe ihn ganz richtig verstanden; denn der Sinn seiner Worte war überhaupt nicht mißzuverstehen.“
„Jedenfalls bin ich Ihnen außerordentlich dankbar,“ sagte er aufrichtig. „Ja, in der Tat, wenn alles so war, dann hat er wohl gedacht, Sie würden einer gewissen Summe nicht widerstehen können.“
„Zumal er meine Lage sehr gut kennt: ich habe viel gespielt und habe mich schlecht aufgeführt, Wassin.“
„Ich habe davon gehört.“
„Am unverständlichsten ist mir aber,“ wagte ich, scheinbar unbefangen und wie beiläufig, zu bemerken, „daß er von Ihnen doch weiß, daß Sie zu diesen Leuten gehen.“
„Er weiß ganz genau,“ erwiderte Wassin einfach und selbstverständlich, „daß ich mit alledem nichts zu tun habe. Und eigentlich sind ja alle diese jungen Leute doch nur Schwätzer und nichts weiter; übrigens müssen Sie sich ja selbst noch am besten daran erinnern.“