„Pfui, wie frech du bist,“ rief der Junge.

„Nous vous rendons,“[81] bemerkte der Lange, der die französischen Worte plump und ungeschickt aussprach.

„Wissen Sie, er ist ein Zyniker,“ erklärte mir der Junge lachend. „Sie denken vielleicht, er kann kein Französisch? Er spricht wie ein Pariser, aber jetzt parodiert er nur die Russen, die in der Gesellschaft so furchtbar gern laut untereinander Französisch sprechen und es dabei gar nicht können ...“

„Dans les wagons,“[82] erläuterte der Lange.

„Ja, auch in den Waggons; ach, wie langweilig du bist! Das ist doch ganz gleich. Auch ein Vergnügen, den Dummkopf zu spielen!“

Ich nahm währenddessen den Rubel heraus und reichte ihn dem Langen.

„Nous vous rendons,“ sagte er und steckte den Rubel ein; dann wandte er sich ruhig zur Tür, und begann, während sein Gesicht dabei vollkommen unbeweglich und ernst blieb, mit der Spitze seines großen, plumpen Stiefels gegen die Tür zu hämmern, – das alles, wie gesagt, ohne die geringste Erregung ...

„Ach, du wirst es wieder zu einem Skandal bringen, mit Lambert!“ rief der Junge beunruhigt. „Klingeln Sie dann schon lieber.“

Ich klingelte, aber der Lange hämmerte unbekümmert weiter mit seinem Fuß an die Tür.

„Ah, sacré[83] ...“ hörte man auf einmal die wütende Stimme Lamberts hinter der Tür, und er öffnete schnell.