Ich drehte mich plötzlich um und lief aus dem Zimmer – zu ihm, zu ihm, selbstverständlich! Aber aus dem Vorsaal kehrte ich noch einmal auf eine Sekunde zu ihr zurück.
„Das ist es wohl gerade, was Sie brauchen, daß er sie totschlägt!“ rief ich ihr ins Gesicht und rannte aus dem Hause.
Obgleich ich am ganzen Körper wie im Fieber zitterte, betrat ich die Wohnung leise und behutsam, durch die Küchentür, und bat flüsternd, Darja Onissimowna zu mir herauszurufen – aber da kam sie schon in die Küche und sah mich wortlos mit gespannt forschendem Blick an.
„Er ... er ist nicht zu Hause.“
Aber ich flüsterte ihr schnell und ohne Umschweife zu, daß ich alles wisse, Anna Andrejewna hätte mir alles gesagt, und ich käme geraden Weges von ihr.
„Darja Onissimowna, wo sind sie?“
„Sie sind im Saal, dort, wo Sie vorgestern saßen, am Tisch ...“
„Darja Onissimowna, lassen Sie mich hinein!“
„Aber wie kann ich denn das!“
„Nicht dorthin, aber in das Nebenzimmer. Darja Onissimowna, das ist vielleicht Anna Andrejewnas Wunsch ... Sonst hätte sie mir doch nicht gesagt, daß sie hier sind. Sie werden mich ja nicht sehen ... und Anna Andrejewna will es ja selbst ...“