„Lambert!“ rief ich und sprang auf und schlug mir vor die Stirn, denn ich hatte plötzlich alles begriffen.
Hastig und atemlos erzählte ich ihr von der Nacht bei Lambert und von unserer ganzen Verschwörung – übrigens hatte ich ihr schon am Abend vorher von dieser Verschwörung manches mitgeteilt.
„Gestohlen hat er ihn mir, gestohlen!“ schrie ich, stampfte mit den Füßen und raufte mir das Haar.
„Was nun?“ fragte Tatjana Pawlowna ratlos, als sie den Zusammenhang begriff. „Wieviel Uhr ist es?“
Es war kurz vor elf.
„Ach, daß die Marja nicht da ist! ... Marja, Marja!“
„Was wünschen gnädiges Fräulein?“ erscholl plötzlich Marjas Stimme aus der Küche.
„Bist du da? Ja, was machen wir denn jetzt! Ich renne zu ihr hin ... Ach, du Tölpel, du Tölpel!“
„Ich laufe zu Lambert!“ brüllte ich, „und erwürge ihn, wenn es sein muß!“
„Gnädiges Fräulein!“ rief plötzlich Marja aus der Küche, „hier ist eine, die Sie sprechen will ...“