Er sah mich triumphierend an.
„Ich kenne ihn ja gar nicht.“
„Hm! ...“
„Wie Sie wollen,“ versetzte ich.
Er wurde mir widerlich.
„Hm! ... tja. Nein, erlauben Sie: Sie kaufen in einem Laden eine Sache, in einem zweiten Laden nebenan kauft ein anderer Käufer eine andere Sache, was für eine glauben Sie wohl? Einfach Geld vom Kaufmann, der Wucherer genannt wird ... denn Geld ist ebenfalls eine Sache, und der Wucherer ist ebenfalls ein Kaufmann ... Sie folgen?“
„Ich ... nun ja, ich folge.“
„Ein dritter Käufer geht vorüber und sagt, auf einen der beiden Läden deutend: ‚Der ist gediegen,‘ und auf den anderen Laden deutend, sagt er: ‚Der ist nicht gediegen.‘ Was kann ich daraus in bezug auf diesen Käufer schließen?“
„Wie soll ich das wissen?“
„Nein, erlauben Sie. Noch ein Beispiel, – von guten Beispielen lebt der Mensch. Ich gehe auf dem Newski und bemerke, daß auf dem anderen Trottoir ein Herr einhergeht, dessen Charakter ich gern ergründen würde. Wir gehen, ein jeder auf seiner Straßenseite, bis zur Ecke der Morskaja, und gerade dort, wo das Englische Magazin ist, bemerken wir einen dritten Fußgänger, der soeben von einer Droschke überfahren worden ist. Jetzt merken Sie auf: es geht ein vierter Herr vorüber, der den Charakter von uns allen dreien ergründen will, einschließlich den des Überfahrenen, im Sinne seiner praktischen Bedeutung und Gediegenheit ... Sie folgen?“