„Erlauben Sie!“ rief plötzlich Neljudoff, der Untersuchungsrichter, als er den dunklen Rand an Mitjäs rechter Manschette bemerkte. „Erlauben Sie, ist das, ist das etwa Blut?“
„Ja, Blut,“ sagte Mitjä kurz.
„Das heißt, was für ein Blut ist es? ... und warum ist der Manschettenrand so umgebogen?“
Mitjä erzählte, wie die Manschette blutig geworden war, als er Grigorij das Blut vom Gesicht abgewischt hatte, und wie er darauf beim Händewaschen bei Perchotin auf den Gedanken gekommen war, den blutigen Rand einfach umzubiegen, so gut es ging.
„Dann müssen wir auch Ihr Hemd nehmen, das ist sehr wichtig ... Es gehört zu den Beweisstücken.“
Mitjä errötete und wurde wild.
„Soll ich denn nackend bleiben?“ schrie er.
„Beunruhigen Sie sich nicht ... wir werden dem schon irgendwie abzuhelfen wissen, jetzt aber ziehen Sie bitte auch die Socken aus.“
„Sagen Sie das im Ernst?“ fragte Mitjä mit blitzenden Augen.
„Uns ist es nicht um Scherz zu tun!“ wies ihn der Untersuchungsrichter streng zurück.