„Aber, was Teufel geht mich denn dieser Tschishoff an, sagt mir doch wenigstens das, ihr guten Leute, was?“
„Ja, das weiß ich doch auch nicht, ich meine ja man bloß.“
„Wer kann denn wissen, was er dich angeht,“ meinte eine andere, „das mußt du selber wissen, wenn du darüber so’n Geschrei erhebst. Der Bub hat’s doch dir gesagt, nicht uns, du dummer Mensch. Oder kennst du ihn denn wirklich selber nicht?“
„Wen?“
„Nun, den Tschishoff doch, den selbigten, sollte ich meinen!“
„Ach, der Teufel hole den Tschishoff und dich noch dazu! Durchbläuen werde ich ihn, den Hund! Er hat sich über mich was lustig gemacht!“
„Was, den Tschishoff willst du durchbläuen? Da sieh dich man vor, daß du nicht selber ’ne Tracht abkriegst! Dumm bist du genug dazu.“
„Nicht den Tschishoff, doch nicht den Tschishoff, du giftiges Weibsbild, – den Frechling, diesen Bengel, werde ich durchbläuen! Der soll nur sehen, der kommt mir jetzt gerade recht! Also zum besten will er mich haben, nasführen will er mich, wart nur, ich werd dir Mores lehren!“
Die Weiber lachten. Koljä schritt schon längst mit siegesbewußter Miene davon. Ssmuroff ging neben ihm und blickte sich noch ein paarmal nach der schreienden Gruppe um. Er war gleichfalls lustig gestimmt, trotz seiner Furcht, Koljä könnte wieder eine „Geschichte“ machen und diesmal auch ihn „hereinbringen“.
„Nach was für einem Ssabanejeff fragtest du ihn?“ erkundigte er sich bei Koljä, obgleich er die Antwort schon ahnte.