Ssmerdjäkoff schwieg und fuhr fort, immer mit demselben frechen Blick Iwan Fedorowitsch zu fixieren.

„Sprich, du stinkender Hund, von was für ‚manchem übrigen‘?“ schrie dieser laut.

„Mit selbigem manchem übrigen meinte ich soeben, daß Ihr dazumal selber sehr den Tod Eures Vaters wünschtet.“

Iwan Fedorowitsch sprang auf und schlug ihn aus aller Kraft auf die Schulter, so daß Ssmerdjäkoff an die Wand zurückprallte. In einem Augenblick war sein ganzes Gesicht von Tränen überströmt, und er sagte nur: „Schämt Euch, Herr, einen schwachen Menschen so zu schlagen!“ worauf er seine Augen mit seinem baumwollenen, blaukarierten, gänzlich vollgeschnaubten Schnupftuch bedeckte und sich in stilles Weinen versenkte. Das dauerte eine gute Weile an.

„Genug jetzt! Hör auf!“ befahl schließlich Iwan Fedorowitsch barsch und setzte sich wieder auf den Stuhl. „Bring mich nicht um meine letzte Geduld.“

Ssmerdjäkoff nahm endlich seinen vollgeschnaubten Lappen von den Augen. Jeder Zug seines runzlichen Gesichts drückte die soeben erlittene Kränkung aus.

„So hast du Schurke damals geglaubt, daß ich zusammen mit Dmitrij Fedorowitsch meinen Vater erschlagen wollte?“

„Eure Gedanken konnte ich dazumal nicht wissen,“ sagte Ssmerdjäkoff gekränkt, „und somit hielt ich Euch auf, als Ihr durch das Fußpförtchen eintreten wolltet, um Euch über selbigen Punkt zu erforschen.“

„Was zu erforschen? Wie?“

„Um doch diesen selbigen Umstand zu erforschen: wollt Ihr nun, oder wollt Ihr nicht, daß Euer Vater bald erschlagen würde.“