„Es wird Euch dort doch niemand glauben. Als ob Ihr jetzt nicht selber Geld genug hättet, da habt Ihr eben aus dem eigenen Beutel selbige Dreitausend mitgenommen, und weiter nichts.“
Iwan stand auf.
„Ich sage es dir nochmals, daß, wenn ich dich nicht totgeschlagen habe, es nur geschehen ist, weil ich dich zu morgen noch nötig habe. Behalte das, vergiß es nicht!“
„Nun was, erschlagt mich doch. Erschlagt mich jetzt gleich,“ sagte Ssmerdjäkoff plötzlich in ganz eigentümlicher Weise, und der Blick, mit dem er Iwan anblickte, war so sonderbar. „Ihr wagt ja nicht einmal das zu tun,“ fügte er mit bitterem Lächeln hinzu. „Nichts werdet Ihr mehr wagen, Ihr, die Ihr früher so mutig und verwegen waret.“
„Auf morgen!“ Iwan schritt zur Tür.
„Wartet ... zeigt es mir noch einmal.“
Iwan zog das Geld aus der Tasche und zeigte es ihm. Ssmerdjäkoff blickte es an – mehr denn zehn Sekunden lang.
„Nun, geht,“ sagte er, mit der Hand abwinkend. „Iwan Fedorowitsch!“ rief er plötzlich, ihn noch einmal aufhaltend.
„Was willst du?“ Iwan wandte sich, bereits im Fortgehen begriffen, noch einmal zu ihm zurück.
„Lebt wohl!“