[22] Herrin, Frau der besseren Stände. E. K. R.

[23] Der Held in Gogols „Toten Seelen“, fährt umher und kauft von Gutsbesitzern „verstorbene Leibeigene“, deren Papiere noch nicht eingezogen sind – da das nur einmal alle fünf Jahre geschah –, um die für geringes Geld erstandenen toten Seelen in Petersburg für teures Geld als lebende Seelen zu verkaufen. E. K. R.

[24] Das Polizeibüro am Moika-Kanal in St. Petersburg. E. K. R.

[25] Verächtliche Benennung der Finnen und der Bevölkerung der Ostseeprovinzen, mit denen Koljä in diesem Fall die Deutschen zu identifizieren scheint. E. K. R.

[26] Ungefähr: Viehhofstadt. E. K. R.

[27] St. Petersburg (im Volksmunde). E. K. R.

[28] Mit diesen Worten gibt Chlestakoff der Frau und Tochter des Bürgermeisters zu verstehen, daß er ein Dichter sei, spricht aber den Satz nicht zu Ende, als wolle er mit seinem Können nicht großtun. E. K. R.

[29] Figur aus Gogols Lustspiel „Der Revisor“: ein junger Petersburger Geck, der auf der Durchreise in einer kleinen Stadt für den erwarteten Revisor gehalten wird, und diese Rolle zuerst halb wider Willen, später ganz auf der Höhe mit gutem Erfolg (er borgt von allen größere Summen) spielt, bis er sich dann aus dem Staube macht und – der richtige Revisor eintrifft. E. K. R.

[30] Gogol, 1809–1852. Sein letztes und größtes Werk „Die toten Seelen“. E. K. R.

[31] In einem Drama A. N. Ostrowskijs flößen diese Worte einer ungebildeten, bigotten Kaufmannsfrau, da sie nicht weiß, was sie bedeuten und sie sich das Unheimlichste unter ihnen denkt, heillosen Schrecken ein, was natürlich Anlaß zu weiteren Konflikten gibt. E. K. R.