„Na, warten Sie, ich will es erzählen.“
Die schlaue Gruschina bewirtete indes Warwara zuvor mit Kaffee, dann trieb sie ihre Kinder auf die Straße hinaus. Die Aelteste war eigensinnig und wollte nicht gehen.
„Du verdammtes Luder!“ schrie die Gruschina.
„Selbst Luder!“ antwortete das freche Göhr und stampfte mit den Füßen.
Die Gruschina packte das Mädchen an den Haaren, zerrte es auf den Hof und verschloß die Haustür.
„Ein eigensinniges Balg,“ beklagte sie sich, „es ist ein Elend mit diesen Kindern. Ich kann mit ihnen nicht fertig werden. Einen Vater müßten sie haben.“
„Heiraten Sie, dann ist auch der Vater da,“ meinte Warwara.
„Gott weiß, liebste Warwara Dmitriewna, wen man da auf den Hals bekommt. Er wird die Kinder noch mißhandeln.“
Das Mädchen war inzwischen auf die Straße gelaufen und warf von dort aus eine Handvoll Sand auf die Mutter, deren Haar und Kleider ganz beschmutzt wurden. Die Gruschina steckte ihren Kopf zum Fenster hinaus und schrie:
„Wart du nur, Satansbalg, Prügel sollst du kriegen. Komm nur nach Hause. Ich will dich lehren, verdammtes Luder.“