„Ein wohlerzogenes Kind haben Sie da!“ sagte Peredonoff böse, „nichts zu sagen!“
Die Kokowkina erschrak. Eilig ging sie zu Sascha, setzte sich neben ihn (denn wenn sie erregt war, zitterten ihre Beine) und fragte ängstlich:
„Hat er was Schlimmes getan, Ardalljon Borisowitsch?“
„Fragen Sie ihn doch selber,“ sagte Peredonoff mit verhaltener Wut.
„Ja, was gibt es denn, Saschenjka, was hast du getan?“ fragte die Kokowkina und berührte Saschas Ellbogen.
„Ich weiß nicht,“ sagte Sascha und weinte.
„Was ist dir nur, was gibt es denn, warum weinst du?“ fragte die Kokowkina.
Sie legte ihre Hand auf des Knaben Schulter, zog ihn an sich und bemerkte gar nicht, daß ihm das unbequem war. Er war stehen geblieben, hielt das Taschentuch vor die Augen und schluchzte. Peredonoff erklärte:
„Man lehrt ihn im Gymnasium Schweinereien zu reden und er will nicht sagen, wer das tut. Er darf das nicht verheimlichen. Sonst lernt er doch selber alle Gemeinheiten und wird die andern in Schutz nehmen.“
„Aber Saschenjka, Kind, wie konntest du nur! Darf man denn das? Schämst du dich garnicht!“ sagte die Kokowkina verwirrt und ließ den Jungen los.