„Es riecht ein wenig nach verzuckerten Wanzen!“

„Lüg doch nicht, ich bitte,“ sagte Ludmilla ärgerlich.

Auch sie schüttete sich einige Tropfen auf die Hand und roch daran. Sascha wiederholte:

„Wirklich, es riecht nach Wanzen.“

Ludmilla brauste zornig auf; ihr traten die Tränen in die Augen, — gab Sascha einen Schlag ins Gesicht und rief:

„Du unverschämter Bengel! Da, nimm das für die Wanzen.“

„Gut getroffen!“ sagte Sascha, lachte und küßte ihre Hand. „Was hat Sie so gekränkt, liebstes Millachen? Wonach riecht es denn, Ihrer Meinung nach.“

Ueber den Schlag ärgerte er sich nicht, — er war ganz bezaubert von ihrem Wesen.

„Wonach?“ fragte Ludmilla und faßte ihn am Ohrläppchen, „das will ich dir gleich sagen wonach, erst will ich dich gründlich am Ohr zausen.“

„O weh, o weh, Millachen, Liebste, ich werde nie mehr!“ flehte Sascha und krümmte sich vor Schmerz.