Peredonoff dachte nach. Dann sagte er:

„Gut, aber wie soll ich wissen — wann?“

„Ich werde nach Ihnen schicken,“ zischelte Julia Petrowna freudig erregt, „verlassen Sie sich darauf, kaum ist er in den Klub gegangen, werde ich es Sie wissen lassen.“

Am Abend erhielt Peredonoff ein Briefchen von der Gudajewskaja. Er las:

„Verehrter Ardalljon Borisowitsch!

Mein Mann ist soeben in den Klub gegangen und bis ein Uhr nachts bin ich den Tyrannen los. Seien Sie so liebenswürdig und kommen Sie so schnell als möglich um mir bei der Züchtigung meines mißratenen Kindes beizustehen. Ich muß es in vollem Umfange anerkennen, daß man ihn aus erzieherischen Gründen strafen muß, solange er noch jung ist; später dürfte es erfolglos sein.

Ihre Sie aufrichtig hochschätzende
Julia Gudajewskaja.

P. S. Bitte kommen Sie recht bald, sonst geht der Junge zu Bett, und wir müßten ihn wecken.“

Peredonoff machte sich eilig auf den Weg. Um den Hals legte er sich einen warmen Schal und ging.

„Wohin gehst du bei nachtschlafender Zeit?“ fragte Warwara.