Man konnte hören, wie Natalie in der Küche mit dem letzten nachgebliebenen Löffel herumwirtschaftete; alles Silberzeug wurde verschlossen.

„Iß doch, Pawluschka,“ sagte Peredonoff und man konnte merken, daß er die Absicht hatte, Wolodin ordentlich zu füttern, „weißt du, Freund, ich werde bald Inspektor werden, die Fürstin hat es Warja versprochen.“

Wolodin strahlte und lachte.

„Aha, der Herr Inspektor in spe trinkt seinen Kaffee,“ sagte er laut und klopfte Peredonoff auf die Schulter.

„Glaubst du vielleicht, daß es so einfach ist, Inspektor zu werden?“ sagte Peredonoff, „man wird irgendwie verstänkert und dann ist es aus.“

„Was ließe sich denn zu deinen Ungunsten sagen?“ fragte Warwara schmunzelnd.

„Was weiß ich! Wenn man zum Beispiel erzählte, ich hätte den Pissareff gelesen — ich wäre geliefert.“

„Wissen Sie, Ardalljon Borisowitsch, tun Sie doch den Pissareff in irgend eine der hinteren Bücherreihen,“ riet Wolodin kichernd.

Peredonoff schielte vorsichtig auf Wolodin und sagte:

„Den Pissareff, den habe ich am Ende niemals besessen. Willst du einen Schnaps, Pawluschka?“