„Na an dem Gelde ist nicht viel verloren,“ sagte die Werschina, „träumen kann man doch weiß Gott von allem Möglichen.“

„Aber es tut mir so furchtbar leid, daß ich das Geld nicht behalten durfte,“ sagte Martha treuherzig, „denken Sie nur, ganze hundert Rubel!“

Ihr traten die Tränen in die Augen, und sie lachte gezwungen, um nicht weinen zu müssen. Murin suchte eifrig in seinen Taschen und rief:

„Es soll Ihnen nicht leid tun, teuerste Martha Stanislawowna, es soll Ihnen nicht leid tun. Wir wollen es gleich wieder gut machen.“

Er nahm einen Hundertrubelschein aus seiner Brieftasche, legte ihn vor Martha hin, schlug mit der Hand darauf und rief:

„Wenn ich bitten darf! Den soll Ihnen keiner fortnehmen.“

Martha freute sich, dann wurde sie plötzlich sehr rot und sagte verlegen:

„Aber Wladimir Iwanowitsch, ich bitte Sie; so war es doch gar nicht gemeint. Ich kann es nicht annehmen; wirklich nicht!“

„Tun Sie mir den Gefallen, und zürnen Sie mir nicht,“ sagte Murin lächelnd und ließ das Geld liegen, „lassen Sie doch den Traum zur Wahrheit werden.“

„Nein, nein; es geht wirklich nicht; ich schäme mich so, ich kann es unter gar keinen Umständen annehmen,“ weigerte sich Martha und blickte gierig auf die Banknote.