„Ich muß zum Abendgottesdienst in die Kirche,“ sagte Peredonoff.

„Ardalljon Borisowitsch ist neuerdings so eifrig im Kirchenbesuch,“ sagte die Werschina und lachte trocken.

„Das war immer der Fall,“ antwortete er, „ich glaube an Gott, nicht so wie andere Leute. Es ist möglich, daß ich im Gymnasium der einzige bin. Darum verfolgt man mich auch. Der Direktor ist ein Atheist.“

„Aber kommen Sie doch, wenn Sie einen freien Abend haben,“ sagte Murin.

Peredonoff knüllte seine Mütze und sagte böse:

„Ich habe überhaupt keine Zeit.“

Dann aber erinnerte er sich an die vorzüglichen Getränke und Speisen bei Murin und sagte:

„Am Montag kann ich kommen.“

Murin war entzückt und forderte auch die Werschina und Martha auf. Peredonoff sagte aber:

„Die Frauenzimmer sollen zu Hause bleiben. Sonst betrinkt man sich noch und läßt ein Wörtchen fallen, das die Zensur nicht passiert hat, und das ist unbequem in Gegenwart von Damen.“