Als Peredonoff gegangen war, sagte die Werschina schmunzelnd:
„Ein merkwürdiger Kauz, dieser Ardalljon Borisowitsch. Er möchte um alles Inspektor werden, doch scheint ihn Warwara an der Nase zu führen. Darum beträgt er sich so läppisch.“
Wladja kam heraus, — solange Peredonoff da war hielt er sich versteckt, — und sagte schadenfroh:
„Des Schlossers Söhne haben irgendwo erfahren, daß Peredonoff sie angegeben hat.“
„Sie werden ihm die Fensterscheiben einwerfen!“ meinte Witkewitsch und lachte.
Alles auf der Straße erschien Peredonoff feindlich und drohend. Ein Hammel stand an einem Kreuzwege und glotzte ihn stumpfsinnig an. Dieser Hammel erinnerte so auffallend an Wolodin, daß Peredonoff erschrak. Er dachte, Wolodin hätte sich in den Hammel verwandelt, um ihn zu verfolgen.
„Warum sollte das nicht möglich sein,“ dachte er, „woher können wir das wissen. Es könnte wohl möglich sein. Die Wissenschaft ist noch nicht so weit, aber dieser oder jener weiß es doch. Die Franzosen z. B. sind ein gebildetes Volk, und doch gibt es in Paris Zauberer und Magier.“
Ihm wurde bange.
Dieser Hammel da könnte ausschlagen, dachte er.
Das Tier blökte. Das klang gerade so wie Wolodins Lachen: häßlich, durchdringend, abgerissen.