Gereizt und traurig ging er ins Eßzimmer. Der Tisch war schon gedeckt. Warwara kam ihm besorgt entgegen.
„Bei uns ist was passiert,“ rief sie, „der Kater ist verschwunden.“
„Nanu!“ entfuhr es Peredonoff und Entsetzen packte ihn. „Warum habt ihr ihn laufen lassen?“
„Ich kann ihn doch nicht mit dem Schwanz an meinen Rock binden!“ sagte Warwara ärgerlich.
Wolodin kicherte. Peredonoff dachte, daß der Kater vielleicht zum Gendarmerieoberst gelaufen wäre und dort alles, was er über ihn wußte, herschnurren würde, alles, z. B. wohin und warum er des Nachts ausgegangen war, — davon wird er schnurren und noch von anderen Dingen, die nie geschehen sind. Schrecklich! Peredonoff setzte sich an den Tisch, er hielt den Kopf gebeugt und zerknitterte das Tischtuch. Was er dachte war traurig und unheimlich.
„Es ist eine alte Geschichte, daß die Katzen aus der neuen Wohnung in die frühere zurücklaufen,“ sagte Wolodin, „weil die Katzen sich an das Haus gewöhnen, aber nicht an ihre Herren. Man muß eine Katze schwindelig drehen, wenn man sie in die neue Wohnung bringt, und den Weg darf man ihr auch nicht zeigen, sonst läuft sie unbedingt fort.“
Das beruhigte Peredonoff.
„Du glaubst also, daß er in die alte Wohnung zurückgelaufen ist?“ fragte er.
„Unbedingt, unbedingt,“ antwortete Wolodin.
Peredonoff erhob sich und rief: