Diese Gedanken beschäftigten ihn so sehr, daß er gar nicht darauf hörte, was Wolodin erzählte.
„Warum schlägst du aus, Pawluschka,“ fragte er traurig.
Wolodin wies die Zähne, meckerte und antwortete:
„Ich schlage keineswegs aus, Ardalljon Borisowitsch, vielmehr begrüßte ich Sie mit einem Handschlag. Vielleicht ist es in Ihrer Heimat üblich, mit den Händen auszuschlagen, bei mir zu Hause indes tut man das nur mit den Füßen; aber die Menschen tun es nicht, sondern mit Verlaub zu bemerken, nur die Pferdchen.“
„Du stößt vielleicht mit Hörnern,“ brummte Peredonoff.
Wolodin fühlte sich gekränkt und sagte mit zitternder Stimme:
„Noch sind mir keine Hörner gewachsen, Ardalljon Borisowitsch; aber es ist möglich, daß Ihnen früher als mir Hörner wachsen werden.“
„Du hast eine lange Zunge und schwatzt immer drauf los,“ sagte Peredonoff böse.
„Wenn Sie das zu meinen belieben, Ardalljon Borisowitsch,“ entgegnete Wolodin eifrig, „so kann ich auch schweigen.“
Er trug eine gekränkte Miene zur Schau und warf die Lippe auf: trotzdem blieb er an Peredonoffs Seite, denn er hatte noch nicht zu Mittag gespeist und rechnete darauf, sich bei Peredonoff sattessen zu können: man hatte ihn nämlich am Morgen, in der ersten Freude über den Brief, eingeladen.