„Warum wiehern Sie?“ fragte die Gruschina.

„Der Gymnasiast Nartanowitsch wird seiner Schwester Martha das Kleid ansengen,“ erklärte er, „ich habe es ihm geraten.“

„Warum sollte er es ansengen, er ist doch kein Dummkopf!“ entgegnete die Gruschina.

„Natürlich wird er es tun,“ versicherte Peredonoff nachdrücklich! „Geschwister zanken sich immer untereinander. Als ich jung war, unternahm ich immer irgend etwas gegen meine Schwestern, — die kleineren prügelte ich und den älteren verdarb ich die Kleider.“

„Das ist nicht überall so,“ sagte Rutiloff, „ich zanke mich nie mit meinen Schwestern.“

„Was tust du denn mit ihnen, — du küßt sie wohl?“ fragte Peredonoff.

„Du bist ein Lump und ein Schwein, Ardalljon Borisowitsch. Ich werde dich ohrfeigen,“ sagte Rutiloff sehr ruhig.

„Ich kann solche Scherze nicht leiden,“ antwortete Peredonoff und rückte zur Seite.

„Er bringt es wirklich fertig, mich zu schlagen,“ dachte Peredonoff. „Er hat so ein boshaftes Gesicht.“

„Sie besitzt nur das eine schwarze Kleid,“ fuhr er fort von Martha zu erzählen.