„Wie ist denn das — spanisch?“ fragte Rutiloff.

„Du wirst ja schon sehen.“

Als Peredonoff gegangen war, sagte Warwara:

„Immer hat er neue Einfälle! Ueberall sieht er Teufel. Er sollte weniger Schnaps trinken, der verfluchte Säufer!“

Die Prepolowenskaja lächelte verschmitzt und sagte:

„Wenn ihr getraut seid, wird Ardalljon Borisowitsch eine Stelle bekommen und dann wird er sich beruhigen.“

Die Gruschina kicherte. Sie amüsierte sich über das Geheimnisvolle dieser Hochzeit und brannte darauf, irgend einen großen Skandal in Szene zu setzen, nur ohne sich selber dabei die Finger zu verbrennen. Unter der Hand hatte sie gestern abend einigen ihrer Freunde Ort und Stunde der Trauung genannt. Und heute in aller Frühe hatte sie den jüngsten Sohn des Schlossers kommen lassen, ihm einen Fünfer gegeben und ihm aufgetragen, am Abend vor der Stadt zu warten, bis die Neuvermählten angefahren kommen würden, um dann in ihren Wagen Schmutz und Papierfetzen zu werfen. Der Schlossersohn war zu allem bereit und schwor, er würde nichts verraten. Die Gruschina aber erinnerte ihn:

„Den Tscherepin habt ihr doch verraten, als man euch Prügel gab.“

„Wir waren halt Esel,“ sagte der Schlossersohn, „aber jetzt könnte man uns aufhängen, ganz egal.“

Und zur Bekräftigung seines Eides aß der Junge ein Häufchen Erde. Dafür gab ihm die Gruschina noch drei Kopeken.