„Aber, ich bitte Sie, warum denn mit Bier!“ antwortete der Friseur und lächelte liebenswürdig, „Sie müssen es in Betracht ziehen, daß, wenn man sie nur ein wenig schneiden soll und da außerdem sich eine gewisse Solidität auf Ihrem Haupte kund tut, es keineswegs zur spanischen Frisur langen dürfte.“

Peredonoff war ganz niedergeschlagen, daß er nicht spanisch frisiert werden konnte. Er sagte betrübt:

„So schneide mir die Haare wie du willst.“

Vielleicht, dachte er, hat man es dem Friseur gesteckt, daß er mich nicht auf diese besondere Art frisieren soll. Ich hätte zu Hause nicht davon sprechen sollen. Wahrscheinlich war Wolodin, während er würdig und gemessen durch die Straßen gegangen war, als Hammel durch die Hintergäßchen gelaufen, und hatte sich mit dem Friseur „berochen“.

„Befehlen der Herr zu spritzen?“ fragte der Friseur, als er die Haare geschnitten hatte.

„Mit Reseda und recht viel,“ forderte Peredonoff, „hast du mich irgendwie zurechtgestutzt, so mach es wenigstens mit Reseda wieder gut.“

„Ich bitte um Entschuldigung, Reseda führen wir nicht,“ sagte der Friseur verlegen, „aber vielleicht ist Ihnen Opoponax gefällig?“

„Nichts kannst du ordentlich tun,“ sagte Peredonoff traurig, „so spritz denn ganz gleich womit.“

Gereizt kam er nach Hause. Es war ein windiger Tag. Die Pforte wurde vom Winde auf und zu geschlagen, gähnte und lachte. Peredonoff sah das und wurde traurig. Wie sollte man hier durchfahren? Indes, alles machte sich von selbst.

Drei Wagen waren vorgefahren, man mußte sich rasch hineinsetzen und abfahren, sonst hätten die Fuhrwerke Neugierige angelockt, die hätten sich gleich versammelt und wären nachgefahren, um sich die Trauung mit anzusehen. Man setzte sich und fuhr ab: Peredonoff und Warwara, die Prepolowenskjis und Rutiloff, die Gruschina mit den beiden anderen Marschälen.