„Sehr gewandt, Pawluschka,“ bemerkte Peredonoff, „das war gut getrumpft.“
„Natürlich,“ pflichtete Warwara bei, „so was darf man nicht dulden. Sie sind ein fixer Kerl, Pawel Wassiljewitsch!“
Wolodin fuhr mit der Miene eines schuldlos Gekränkten in seiner Erzählung fort:
„Und daraufhin geruhte er nur zu sagen: Schuster, bleib bei deinem Leisten, — kehrte mir den Rücken und ging. Das ist die ganze Geschichte. Weiter nichts!“
Wolodin fühlte sich immerhin als Held. Peredonoff gab ihm zur Beruhigung ein Bonbon.
Dann kam noch ein Besuch: Sophja Jefimowna Prepolowenskaja, die Frau eines Unterförsters. Sie war dick, hatte ein gutmütig-listiges Gesicht und segelnde Bewegungen. Auch sie wurde genötigt, mitzuessen. Hinterlistig bemerkte sie zu Wolodin:
„Sagen Sie doch, Pawel Wassiljewitsch, man sieht Sie ja recht oft bei Warwara Dmitriewna?“
„Sie entschuldigen,“ antwortete Wolodin, „ich bin keineswegs zu Warwara Dmitriewna, sondern zu Ardalljon Borisowitsch gekommen.“
„Haben Sie sich verliebt?“ spottete die Prepolowenskaja.
Alle wußten, daß Wolodin nach einer Braut mit größerer Mitgift suchte. Er hatte schon oft angehalten, aber immer Körbe bekommen. Der Scherz der Prepolowenskaja schien ihm unpassend zu sein. Mit bebender Stimme und in seiner Wut ganz einem gekränktem Schafe gleichend, sagte er: