„Unbekannt — wer, —“ meldete der Marqueur. „Es ist kein Mensch da gewesen, und plötzlich sind die Bälle verschwunden.“

Rutiloff kicherte und rief:

„Nette Anekdote — das!“

Wolodin zog ein gekränktes Gesicht und machte dem Marqueur Vorwürfe:

„Wenn man bei Ihnen die Bälle zu stehlen beliebt, Sie aber sich unterdessen irgendwo anders aufzuhalten belieben, die Bälle also sozusagen verschwunden sind, so hätten Sie die Pflicht gehabt, unverzüglich neue Bälle zu beschaffen, damit wir spielen können. Wir kamen und wollten spielen; wenn aber keine Bälle da sind, — womit sollen wir dann spielen?“

„Schwatz nicht, Pawluschka,“ sagte Peredonoff, „einem wird auch ohne dich übel. Such die Bälle, Marqueur! Wir müssen unbedingt spielen; unterdessen bring zwei Pullen Bier.“

Man trank Bier. Es war aber doch langweilig. Die Bälle ließen sich nicht finden. Man schimpfte einander, schalt den Marqueur. Dieser schwieg schuldbewußt.

Im Diebstahl glaubte Peredonoff eine neue feindliche Intrige sehen zu müssen.

Warum? dachte er betrübt und verstand nicht.

Er ging in den Garten und setzte sich auf eine Bank, die dicht am Teiche stand, — hier hatte er noch nie gesessen, — und stierte stumpfsinnig auf das mit Entengrün bezogene Wasser. Wolodin setzte sich neben ihn, teilte seinen Kummer und blickte mit seinen Schafsaugen auf den Teich.