Aber Peredonoff brachte es nicht fertig so einen Brief zu schreiben, auch fürchtete er sich, an die Fürstin selbst zu schreiben. Und bald vergaß er diesen Einfall.

Die gewöhnlichen Gäste bewirtete Peredonoff mit Schnaps und ganz billigem Portwein. Für den Direktor hatte er aber eine Flasche Madeira für drei Rubel gekauft. Peredonoff hielt diesen Wein für etwas außerordentlich Kostbares, verwahrte ihn im Schlafzimmer, zeigte ihn nur den Gästen und sagte:

„Für den Direktor.“

Einmal, als Rutiloff und Wolodin bei Peredonoff waren, zeigte er ihnen den Madeira.

„Diese äußerliche Betrachtung mundet nicht,“ sagte Rutiloff kichernd. — „Gib uns lieber davon zu trinken.“

„Was nicht gar!“ antwortete Peredonoff böse. „Was soll ich dann dem Direktor anbieten?“

„Der Direktor wird Schnaps trinken,“ sagte Rutiloff.

„Ein Direktor trinkt keinen Schnaps; für einen Direktor schickt es sich, Madeira zu trinken,“ sagte Peredonoff nachdrücklich.

„Wenn er aber doch gerne Schnaps trinkt,“ beharrte Rutiloff.

„Das fehlte noch! ein General wird nie Schnaps mögen,“ sagte Peredonoff sicher.