„Immerhin, gib nur her,“ drängte Rutiloff.

Peredonoff brachte die Flasche eilig fort und man hörte, wie das Schloß am Schränkchen, in dem er den Wein verwahrte, knirschte. Als er wieder zurückkam, wechselte er das Thema und sprach von der Fürstin. Er sagte verdrießlich:

„Die Fürstin! Auf einem Bazar hat sie mit faulen Aepfeln gehandelt und den Fürsten geködert.“

Rutiloff lachte laut und sagte:

„Seit wann treiben sich Fürsten auf Bazaren herum?“

„Einerlei. Sie hat ihn angelockt,“ sagte Peredonoff.

„Das denkst du dir aus, Ardalljon Borisowitsch,“ widersprach Rutiloff. „Das ist nie vorgekommen. Die Fürstin ist eine angesehene Dame.“

Peredonoff blickte ihn wütend an und dachte: er verteidigt sie; er steckt mit ihr unter einer Decke. Die Fürstin hat ihn behext, wenn sie auch noch so weit von hier fort ist.

Aber das kleine, gespenstische Tierchen tummelte sich; es lachte lautlos und zitterte an allen Gliedern vor lauter Lachen. Es erinnerte Peredonoff an viele schreckliche Sachen. Aengstlich blickte er sich um und flüsterte:

„In jeder Stadt befindet sich ein geheimer Gendarmunteroffizier. Er geht in Zivil, dient oder handelt irgendwo oder tut sonst was; aber in der Nacht, wenn alles schläft, zieht er seine blaue Uniform an und geht stracks zum Gendarmerieoffizier.“