Am frühen Morgen erwachte Peredonoff. Jemand blickte auf ihn aus riesigen, trüben, viereckigen Augen. Vielleicht war es Pjilnikoff. Peredonoff ging ans Fenster und goß Wasser auf das drohende Gespenst.

Alles war verhext und bezaubert. Das wilde gespenstische Tierchen quiekte; Mensch und Vieh blickten ihm drohend und tückisch entgegen. Alles war ihm feindlich; er stand einer gegen alle.

In den Unterrichtsstunden verleumdete er seine Kollegen, den Direktor, die Eltern der Schüler. Die Gymnasiasten hörten ihm mit Mißtrauen zu. Einige niedrig Gesinnte suchten ihm zu schmeicheln und drückten ihm ihre Teilnahme aus. Andere schwiegen trotzig, oder traten heftig für ihre Eltern ein, wenn Peredonoff sie angriff. Für diese Knaben hatte er nur böse, ängstliche Blicke, er umging sie, wo er nur konnte und brummte vor sich hin.

In anderen Stunden wieder unterhielt Peredonoff seine Schüler mit blöden Auseinandersetzungen.

Man hatte die Verse Puschkins gelesen:

„Die Dämmerung ist kühl entglommen,

Der Sense Rauschen ist verhallt;

Der Wolf und seine Wölfin kommen, —

So gierig schleicht sie aus dem Wald.“