Bald kehrte sie wieder in den Saal zurück, zeigte Wolodin zwei Pfirsiche, schmunzelte perfid und sagte:
„Darauf bin ich selber gekommen.“
Und sofort verschwanden die Pfirsiche wieder in den Falten ihres Gewandes. Wolodin bleckte erfreut die Zähne.
„Nun,“ sagte er, „dann gehe auch ich, — wenn es sich so verhält.“
Bald war die Gruschina betrunken und betrug sich außerordentlich laut, — sie schrie, fuchtelte mit den Händen, spuckte.
„Eine muntere Dame — die Diana,“ sagte man von ihr.
Das war das Kostümfest, zu dem die verdrehten jungen Damen den leichtsinnigen Gymnasiasten mitgenommen hatten. In zwei Droschken kamen die drei Schwestern und Sascha schon recht spät angefahren, — seinetwegen hatten sie sich verspätet.
Ihr Kommen wurde im Saal bemerkt. Besonders die Geisha gefiel vielen. Es ging das Gerücht, die Schauspielerin Kaschtanowa, — besonders der männliche Teil der Gesellschaft hatte eine Vorliebe für sie, — wäre als Geisha kostümiert. Daher erhielt Sascha sehr viele Billette.
Die Kaschtanowa war aber gar nicht gekommen, — am Vorabend war ihr kleiner Sohn schwer erkrankt.
Sascha, trunken von dem vielen Neuen was er sah, kokettierte ganz unglaublich. Je mehr sich die Zettel in der kleinen Hand der Geisha häuften, desto fröhlicher und mutwilliger blitzten die Augen der koketten Japanerin durch die schmalen Schlitze in der Maske.