„Ach was, es sind keine da! Die Marschälle haben wir im Nu zusammen, ich schicke einfach nach ihnen und sie werden direkt in die Kirche kommen. Oder ich werde sie selbst holen gehen. Früher konnte man doch nicht gut, — dein „Schwesterchen“ hätte Wind gekriegt und uns gestört.“

Peredonoff schwieg still und blickte trübselig zur Seite. Hin und her sah man im Schatten schweigsame Häuser in träumenden, kleinen Gärtchen mit morschen Zäunen davor.

„Warte ein wenig an der Pforte,“ sagte Rutiloff überredend, „ich werde dir jede vorführen, welche du nur magst. So hör doch, ich will es dir gleich beweisen. Ist zwei mal zwei vier oder nicht?“

„Jawohl, vier,“ antwortete Peredonoff.

„Also: zwei mal zwei ist vier, darum mußt du eine von meinen Schwestern heiraten.“

Peredonoff war ganz erstaunt. In der Tat, dachte er, es ist so; natürlich ist zwei mal zwei vier. Und mit Ehrfurcht blickte er auf den klugen Rutiloff. Ich werde heiraten müssen! Mit ihm ist nicht gut Kirschen essen.

Mittlerweile waren sie ans Rutiloffsche Haus gekommen und blieben vor der Pforte stehen.

„Man kann doch nicht so per Gewalt,“ sagte Peredonoff böse.

„Sonderling, sie warten ja nur darauf,“ rief Rutiloff.

„Aber ich selber will vielleicht nicht.“