Ihre Hände zitterten. Sie wurde angekleidet, — alle drei Schwestern bemühten sich um sie. Wie immer zierte sie sich und trödelte. Die Schwestern drängten zur Eile. Sie wünschten ihr wohl Glück, beneideten sie jedoch im stillen. Rutiloff schwatzte unaufhörlich, fröhlich erregt. Ihm gefiel es, wie schlau er die ganze Sache eingefädelt hatte.

„Hast du schon eine Droschke besorgt?“ fragte Darja.

Rutiloff antwortete aufgebracht:

„Konnte ich denn? Die ganze Stadt wäre zusammengelaufen, und Warwara hätte ihn an den Haaren nach Hause gezerrt.“

„Und wie sollen wir fortkommen?“

„Sehr einfach, bis zum Stadtplatz gehen wir zu Fuß und nehmen dort Droschken. Als erste fährst du mit der Braut, dann Larissa mit dem Bräutigam, — aber bitte nicht alle zusammen, sonst wird es noch in der Stadt bekannt. Unterdessen fahre ich mit Ludmilla zu Falastoff, die fahren dann zusammen ab, und ich hole dann den Wolodin.“

Schon aus den Scherzen der Schwestern war zu ersehen, wie sehr Valerie beneidet wurde; sie wurde gepufft und mit ihrem Trödeln und Sich-Zieren geneckt. Endlich hielt sie es nicht mehr aus und sagte:

„Was wollt ihr eigentlich? sind die Trauben sauer? Wenn ihr das meint, dann will ich überhaupt nicht.“

Und sie brach in Tränen aus. Die Schwestern sahen einander an und versuchten sie durch Küsse und Schmeicheleien zu beruhigen.

„Was weinst du denn, Dummerchen,“ sprach Darja, „wir scherzen doch nur.“