Er ging zum Bücherbrett und flüsterte:

„Das ist bezeichnend für unsere Stadt, alles wird hinterbracht. Hilf doch, Pawel Wassiljewitsch,“ sagte er zu Wolodin.

Wolodin erhob sich. Er machte ein ernstes, verständnisvolles Gesicht und nahm behutsam die Bücher, welche Peredonoff ihm reichte. Sich selbst behielt Peredonoff einen kleinen Bücherpacken, Wolodin gab er den größeren und ging in den Saal. Wolodin hinter ihm her.

„Wohin wollen Sie den Plunder verstecken, Ardalljon Borisowitsch?“ fragte er.

„Das wirst du sehen,“ antwortete Peredonoff verdrießlich.

Die Prepolowenskaja fragte:

„Was schleppen Sie da eigentlich, Ardalljon Borisowitsch?“

Im Fortgehen antwortete Peredonoff:

„Streng verbotene Bücher. Wenn man die sieht, werde ich denunziert.“

Im Saal kniete Peredonoff vor dem Ofen nieder, legte die Bücher auf den Boden — Wolodin tat dasselbe — und schob ein Buch nach dem andern durch die schmale Ofentür. Wolodin kniete hinter ihm und reichte die Bücher. Dabei suchte er den sinnenden, verständigen Ausdruck in seinem Schafsgesicht zu wahren, indem er seine Lippen vorstreckte und seine rundgewölbte Stirn in Falten legte.